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HPE Universal Discovery

Passive Discovery zur Abbildung von Abhängigkeiten, Inventar und Echtzeit-Erkennung in einem Produkt

HPE Universal Discovery sorgt dafür, dass eine zentrale Konfigurations-Datenbank - in diesem Fall die HPE uCMDB - kontinuierlich und automatisiert mit aktuellen Informationen zu den einzelnen Elementen versorgt wird, ohne dass überhaupt Daten manuell erfasst werden müssten.

Umfang der Analyse

Im Gegensatz zu vielen netzwerkorientierten Analysewerkzeugen deckt UD die OSI-Schichten 2 bis 7 ab und liefert dabei auch spezifische Informationen zu den einzelnen Applikationen.
Wichtig ist auch, dass Relationen zwischen den CIs ebenfalls berücksichtigt werden.

Die untersuchten Elemente im Überblick

  • Komplexe Systeme und ihre Komponenten (z.B. WebSphere, WebLogic, GlassFish, MQ, SAP, Siebel)
  • JCo3, J2EE oder .NET-Komponenten
  • Eigenentwicklungen oder Altsysteme
  • Datenbankobjekte (z.B. Tabellen, Benutzerkonten oder automatisierte Abläufe)
  • Serverdetails (z.B. CPUs, Hauptspeicher, Netzwerkkarten oder Plattenspeicher)
  • Netzwerkkomponenten (z.B. Router, Switche/Ports, VLANs, Firewalls)
  • Alle Arten von Speicher (z.B. Speichersysteme, logische Platten, Verbindungen zwischen SAN-Elementen, Topologie von VMware-Speicher sowie lokaler Speicher in ESX-Servern)
  • Virtuelle Systeme (z.B. VMware, Microsoft, Oracle; incl. virtuelle Speicher, Platten, Netzwerkkomponenten und Management-Server)
  • Endbenutzer-Geräte (PCs, Notebooks, Drucker)
  • Umgebungen mit Amazon Web Services EC2 und vCloud
  • Details zu iSeries (AS400) wie LPARs, sysplexes, TCP, UDP etc.

Durch die Verwendung von Dritt-Produkten kann der Analyseumfang noch erweitert werden.

Analysemethoden

Lokal installierter Agent
Eine Variante, Informationen zu erhalten, ist der Einsatz eines lokal installierten Agents. Dieser kann über einen sicheren Kommunikationskanal konfiguriert werden und ist auch in der Lage, Inventurdaten eigenständig zu übertragen, sobald ein mobiles Gerät wieder eine Netzwerkverbindung hat. Agents sind für verschiedene Plattformen verfügbar, unter anderem für AIX, HP-UX, Solaris, Windows und Linux; das Installationsverfahren ist für das jeweilige Betriebssystem optimiert.

Erweiterte Netzwerkscans
Zusätzlich kann UD auch ohne installierten Agent über erweiterte Netzwerkscans Systeme und Zusammenhänge identifizieren; gefundene Objekte werden iterativ genauer untersucht.

Real User Monitor
Eine weitere Variante ist der RUM (Real User Monitor), bei dem durch eine Analyse des Netzwerkverkehrs mit Zuordnung zu bestehenden CIs in Echtzeit festgestellt werden kann, ob die bisherigen Scan-Ergebnisse noch korrekt sind oder Änderungen oder Lücken bestehen.
Alle diese Varianten können kombiniert und gemeinsam administriert werden.

Software-Erkennung

Intelligente Erkennungsverfahren liefern Daten zu Art und Version der auf Servern oder Clients installierten Software-Pakete und damit eine wesentliche Grundlage für das Lizenzmanagement. Die zugrundeliegenden Bibliotheken werden regelmäßig von HP aktualisiert.

Eine Ergänzung zur Erkennung individueller Spezialprogramme ist auch durch den lokalen Administrator möglich.

Steuerung

Um gleichzeitig eine hohe Aktualität der Scan-Daten und eine minimale Last auf Netzwerk oder Geräten zu erreichen, kann die Zeitplanung der Scans differenziert für bestimmte Geräte oder Bereiche einzeln definiert werden. Damit ist eine Lastverteilung und eine Anpassung der Scans auf die tatsächlichen Erfordernisse möglich.
In sehr großen Umgebungen kann die UD-Infrastruktur auch regional untergliedert werden, trotzdem steht am Ende ein einheitlicher Gesamtbestand aller Daten zur Verfügung.

Integration

HPE UD verfügt im Standard über Schnittstellen zu Asset Manager, Service Manager, Service Anywhere, Client Automation und uCMDB und ist damit die zentrale Informationsquelle, wenn es darum geht, den Überblick über komplexe Hardware- und Software-Umgebungen zu behalten.